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SEPA-Lastschriftmandat erstellen

Trag die Daten von Gläubiger und Zahlungspflichtigem ein, der Generator baut daraus ein druckfertiges SEPA-Lastschriftmandat (Basislastschrift, B2C). Mit IBAN-Prüfziffer-Check und SEPA-konformer Pflichttextvorlage. Druck oder PDF-Speichern direkt aus dem Browser.

Zahlungsempfänger (Gläubiger)

Wer den Betrag einziehen darf — meistens du selbst oder dein Unternehmen.

Beantragst du kostenlos bei der Deutschen Bundesbank.

Zahlungspflichtiger (Schuldner)

Dein Kunde, der mit Lastschrift bezahlen soll.

Mandatsdetails

Frei wählbar, aber je Mandat eindeutig (Pflicht laut SEPA).

Gläubigername, Schuldnername und eine gültige IBAN sind Pflicht.

Vorschau
SEPA-Lastschriftmandat
Mandat für wiederkehrende Zahlungen
Zahlungsempfänger
[Name Gläubiger]
, Deutschland
Gläubiger-ID
Mandatsreferenz

Ich/Wir ermächtige(n) [Gläubiger], Zahlungen von meinem/unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise(n) ich/wir mein/unser Kreditinstitut an, die von [Gläubiger] auf mein/unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Zahlungspflichtiger
[Name Schuldner]
, Deutschland
IBAN
BIC
Ort, Datum
02.06.2026
Unterschrift des Zahlungspflichtigen

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Lastschrift — was ist das genau?

Eine Lastschrift ist eine Zahlungsart, bei der nicht der Schuldner überweist, sondern der Gläubiger das Geld vom Konto des Schuldners einzieht. Voraussetzung dafür: ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat. Damit beauftragt der Schuldner ausdrücklich seine Bank, Lastschriften des genannten Gläubigers zuzulassen, und erlaubt dem Gläubiger gleichzeitig den Einzug.

Seit 2014 ist in der gesamten Eurozone die SEPA-Lastschrift (Single Euro Payments Area) der Standard. Sie gibt es in zwei Varianten: SEPA-Basislastschrift (B2C, normaler Konsument) und SEPA-Firmenlastschrift (B2B, mit weniger Rückbuchungsrechten). Das hier erzeugte Mandat ist die Basisvariante.

Pflichtangaben im Lastschriftmandat

  • Name und Anschrift des Zahlungsempfängers (Gläubiger)
  • Gläubiger-Identifikationsnummer (Format DEnnZZZxxxxxxxxxxx)
  • Mandatsreferenz (eindeutig je Mandat)
  • Name, Anschrift, IBAN des Zahlungspflichtigen (Schuldner)
  • Art des Mandats: einmalig oder wiederkehrend
  • Ort, Datum, Unterschrift des Schuldners
  • SEPA-konformer Mustertext (wird vom Generator automatisch eingefügt)

Lastschrift vs. Dauerauftrag vs. Überweisung

  • Lastschrift: Empfänger zieht Geld ein. Schuldner kann 8 Wochen lang ohne Begründung zurückbuchen.
  • Dauerauftrag: Schuldner programmiert die regelmäßige Überweisung selbst bei seiner Bank. Empfänger hat keinen Einfluss auf Betrag oder Termin.
  • Überweisung: Einmalige Aktion, vom Schuldner ausgelöst. Keine Rückbuchung möglich, sobald gutgeschrieben.

Für regelmäßige Beträge wie Mitgliedsbeiträge, Abos oder Mieten ist die Lastschrift am bequemsten — du als Gläubiger steuerst Termin und Höhe.

Häufige Fragen

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Eine schriftliche Erlaubnis deines Kunden, Geld von seinem Konto einzuziehen. Es ersetzt die alte Einzugsermächtigung. Pflichtangaben sind Gläubiger-ID, Mandatsreferenz, Name und Anschrift beider Parteien, IBAN, Datum und Unterschrift.

Wer braucht ein SEPA-Lastschriftmandat?

Jeder, der wiederkehrende oder einmalige Beträge per Bankeinzug von Kunden abbuchen will. Beispiele: Vereins­beiträge, Mitgliedschaften, monatliche Software-Abos, Honorarverträge mit Lastschrift, Miet- oder Versorgervertragsabbuchungen. Ohne gültiges Mandat ist die Lastschrift rechtlich nicht durchsetzbar.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?

Ein eindeutiger Code im Format DE98ZZZ09999999999 für Deutschland. Du bekommst sie kostenlos bei der Deutschen Bundesbank über das Online-Formular „Gläubiger-Identifikationsnummer beantragen“. Bei Vereinen oder Selbstständigen reicht meist ein Antrag, der innerhalb von 2–3 Werktagen erledigt ist.

Wie lange darf der Kunde eine Lastschrift zurückbuchen?

Bei autorisierten SEPA-Basislastschriften (B2C): 8 Wochen ab Belastungstag, ohne Angabe von Gründen. Bei nicht autorisierten Lastschriften (kein gültiges Mandat oder unrichtige Abbuchung): 13 Monate. Daraus folgt: Sammel mit DATEV / Online-Banking keine Mandate für Kontonummern, wenn du nicht sicher bist, dass das Original signiert vorliegt.

Reicht das Mandat per E-Mail-Bestätigung?

Nur eingeschränkt. SEPA-Mandate müssen vom Kontoinhaber unterschrieben sein. Eine Unterschrift kann elektronisch erfolgen (qualifizierte elektronische Signatur, QES) oder handschriftlich auf Papier / als eingescanntes PDF. Eine einfache Klick-Bestätigung in einer Mail oder einem Webformular reicht laut Bundesgerichtshof bei B2C-Verträgen nicht aus.

Was ist der Unterschied zwischen Lastschrift und Überweisung?

Bei einer Überweisung initiiert der Zahler (Kunde) die Zahlung — er sendet Geld an dich. Bei einer Lastschrift initiierst du (Empfänger) die Zahlung — du holst dir das Geld vom Konto des Kunden. Voraussetzung: ein gültiges Mandat. Lastschrift ist schneller und planbarer, aber rückbuchbar.

Wie wird das Mandat archiviert?

Original-Mandat (Papier oder PDF mit qualifizierter Signatur) muss vom Gläubiger mindestens 14 Monate nach der letzten Lastschriftnutzung aufbewahrt werden. Bei steuerrelevanten Sachverhalten (Mitgliedsbeiträge, Honorare) gilt zusätzlich die 10-jährige GoBD-Aufbewahrungsfrist.

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