PayPal-Gebührenrechner
Wie viel zieht PayPal von einer Zahlung ab? Trag deinen Bruttobetrag ein, wähl den Tarif und der Rechner zeigt dir sofort die Gebühr und was netto auf deinem Konto ankommt. Aktuelle Tarife aus der PayPal-AGB 2026.
Zahlung & Tarif
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PayPal-Gebühren auf einen Blick (2026)
| Tarif | Prozent | Pauschal |
|---|---|---|
| Geschäft · Inland | 2,49 % | 0,35 € |
| Geschäft · EU | 2,99 % | 0,35 € |
| Geschäft · Welt | 4,49 % | 0,39 € |
| Mikrozahlung (Opt-in) | 10,00 % | 0,10 € |
| Freunde & Familie Inland | 0 % | 0,00 € |
| Freunde & Familie Intl. | 1,99 % | — |
Wie PayPal die Gebühr berechnet
Die Gebühr ist immer prozentual auf den Bruttobetrag plus eine Festpauschale. Bei 100 € geschäftlich Inland sind das also 2,49 € + 0,35 € = 2,84 €. Bei 1 000 € wären es 24,90 € + 0,35 € = 25,25 €. Die Pauschale wirkt sich besonders bei kleinen Beträgen aus, weshalb der Mikrozahlungstarif für viele kleine Transaktionen existiert.
PayPal als Privatperson, was zählt als "Freunde & Familie"
Echte private Geldtransfers wie Rückzahlung beim Restaurant, Geburtstagsgeld oder Miete an Mitbewohner. PayPal verlangt dafür Inland keine Gebühr, wenn die Zahlung aus dem PayPal-Guthaben oder per Lastschrift bezahlt wird. Bei Kreditkarte trägt der Sender 2,99 %. Nicht erlaubt sind kommerzielle Verkäufe unter dieser Option, weil dann der Käuferschutz wegfällt. PayPal sperrt Konten, die das systematisch missbrauchen.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die PayPal-Gebühren in Deutschland 2026?
Für gewerbliche Inlandszahlungen 2,49 % vom Betrag plus 0,35 € pauschal. Für EU-Käufer 2,99 % + 0,35 €. Für Käufer außerhalb der EU 4,49 % + 0,39 € plus Wechselkursaufschlag. Privat (Freunde & Familie) ist Inland kostenlos.
Wer zahlt die PayPal-Gebühr bei einer Geschäftszahlung?
Der Empfänger (also der Händler oder Selbstständige). PayPal zieht die Gebühr vom eingehenden Betrag automatisch ab und schreibt nur den Netto-Betrag auf dem Geschäftskonto gut. Bei privaten Zahlungen aus Bankkonto oder Guthaben ist es Inland kostenlos, bei Kreditkarte trägt der Sender 2,99 %.
Was ist der PayPal-Mikrozahlungstarif und lohnt er sich?
10 % + 0,10 € pro Transaktion. Wirkt erstmal hoch, lohnt sich aber für viele Mini-Verkäufe unter 5 €. Beispiel: Bei einem 3 €-Verkauf zahlt man unter Mikrozahlung 0,40 € statt 0,42 € unter dem Standardtarif. Muss separat bei PayPal beantragt werden, jedes Konto entweder Standard ODER Mikrozahlung.
Sind PayPal-Gebühren steuerlich absetzbar?
Ja, vollständig als Betriebsausgabe (Konto „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ oder spezifisch „Provisionen Zahlungsdienste“). In der EÜR mindern sie deinen Gewinn, in der Bilanz erscheinen sie als Aufwand. Bei der Umsatzsteuer ist PayPals Gebühr für Inland steuerfrei (§ 4 Nr. 8 UStG), du ziehst also keine Vorsteuer.
Wie kann ich PayPal-Gebühren senken oder vermeiden?
Drei realistische Hebel: 1) Standardtarif statt Kreditkartenakzeptanz erzwingen (PayPal-Konto-zu-Konto ist günstiger, geht aber nur EU-intern). 2) Mikrozahlungstarif aktivieren, wenn dein Durchschnittsbetrag unter 5 € liegt. 3) Direkte SEPA-Überweisung oder Lastschrift bei Stammkunden anbieten — komplett gebührenfrei. Volumenrabatte gibt PayPal in Deutschland erst ab sehr hohen Umsätzen.
Verliere ich Umsatzsteuer auf die PayPal-Gebühr?
Nein, du versteuerst trotzdem den vollen Bruttobetrag. Beispiel: 119 € Rechnungsbetrag inkl. 19 % USt. Du musst 19 € an das Finanzamt abführen, auch wenn PayPal dir nur 116,03 € gutschreibt. Die PayPal-Gebühr kürzt deinen Gewinn, nicht die Umsatzsteuer.
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